Tagesaktuelle News:

Aktuell laufen alle Anlagen planmässig

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Aufgrund einer technischen Störung an einem Lagertank kann es heute vereinzelt zu Geruchsemissionen kommen. Die Reparaturarbeiten laufen.

Ein Unternehmen mit Kompetenzen Know-how

Das Team der BIMA vereint breite Kompetenz und fundiertes Know-how. Unsere Mitarbeitenden werden regelmässig geschult und gezielt darin gefördert, ihr Wissen im Unternehmen einzubringen. Der tägliche Betrieb der Biogasanlage vertieft ihr Verständnis für die Prozesse und trägt dazu bei, die Effizienz der gesamten Anlage kontinuierlich zu steigern.

Kompetenzen

FAQ

Biogas entsteht aus Grüngut, organischen Abfallstoffen, Klärschlamm und bei BIMA auch aus Fleischabfällen und Speiseresten. Es ist erneuerbar, weil es durch die Vergärung dieser Reststoffe gewonnen wird.

 

Unser Biogas entsteht aus regionalen Reststoffen, hauptsächlich aus tierischen Nebenprodukten, die aus gesetzlichen Gründen nicht mehr in den Lebens- oder Futtermittelkreislauf zurückgeführt werden dürfen.
 
In der Schweiz gelten nur Stoffe als Biogasrohstoffe, welche die Nahrungskette nicht konkurrenzieren. Deshalb zählen, anders als in Deutschland, nachwachsende Rohstoffe wie Mais oder Getreide nicht dazu. Biogasimporte und Vergleiche mit Schweizer Biogas müssen daher kritisch betrachtet werden.
 
Darum: Biogas ist nicht gleich Biogas.
Während der Vergärung werden die Fleischabfälle abgebaut. Methanbakterien erzeugen dabei wertvolles Biogas.

Für die Verarbeitung werden tierische Nebenprodukte in sogenannten Autoklaven, vergleichbar mit einem Dampfkochtopf, gekocht und zerkleinert. Dabei entsteht ein intensiver Dampf, der in einem geschlossenen System aufwändig gereinigt wird.

Das Biogas wird aufbereitet, gereinigt und anschliessend ins bestehende Erdgasnetz eingespeist. Chemisch gibt es keinen Unterschied zu Erdgas, beides besteht aus Methan (CH₄). Die Gasqualität überwachen wir permanent mit elektronischen Messsystemen.

 

BIMA verarbeitet in erster Linie tierische Rohwaren und Speisereste aus der Region. Kurze Transportwege sind ein wesentlicher Bestandteil unserer ökologischen Bilanz.
 
Unser Motto: „Abfall aus der Region – Energie für die Region“.
Unsere Anlage kann alle tierischen Nebenprodukte verarbeiten. Aus ethischen und ökologischen Gründen verwerten wir sämtliche Stoffe ausschliesslich in der Schweiz. Im Gegensatz zu Tiermehlfabriken verbrennen wir keine Rohstoffe.
Dank CO₂-Neutralität und bestehender Infrastruktur hat Schweizer Biogas ein grosses Zukunftspotenzial.
BIMA verkauft Biogas zu marktkonformen Preisen an Gasversorger und Direktkunden. Unsere Einnahmen stammen aus Entsorgungsgebühren und dem Gasverkauf. BIMA hat bis heute keinerlei Subventionen erhalten.
Jedes Land definiert seine eigenen Kriterien für „Biogas“. In Deutschland entstanden zahlreiche NAWARO-Anlagen, die Mais oder Getreide vergären, oft staatlich gefördert, obwohl diese Rohstoffe als Lebensmittel dienen könnten. Deshalb ist deutsches Biogas häufig günstiger. Aus ethischen Gründen sind solche Anlagen in der Schweiz verboten.
Ja. Unsere Technologie stösst weltweit auf grosses Interesse. Wir empfangen regelmässig Besuchergruppen aus allen Teilen der Welt.
Grundsätzlich enthalten alle organischen Stoffe Energie. Für ihre Nutzbarmachung braucht es jedoch unterschiedliche Verfahren. Für Fleischabfälle verfügt BIMA über die effizienteste Technologie.
Die Gesellschaft fordert mehr erneuerbare Energie. Viele Gasversorger mischen heute bereits Biogas ins Erdgas ein. Um diese Nachfrage zu decken, muss die Schweizer Produktion ausgebaut werden. Auch die Energiestrategie 2050 des Bundes sieht einen höheren Biogasanteil vor.
Der Staat konzentriert sich derzeit auf Förderungen im Bereich erneuerbarer Stromproduktion, wie etwa Photovoltaik und Windkraft. Sinnvoll wäre jedoch, wenn Bund, Kantone und Gemeinden vermehrt Biogas aus Schweizer Produktion für ihre Gebäude nutzen und damit eine Vorbildrolle übernehmen.